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Die Gestaltung eines Buttons (ins Deutsche übersetzt: "Knopf") wird von den 110-prozentigen Screen-Designern heiß geliebt. Denn hier kann man so richtig schön am Detail herumfummeln und eine individuelle Note hineinbringen.
Genauso wie Schuhe zur Kleidung passen sollten, so sollten die Buttons auch zum Screendesign passen. Im Web findet man aber IMO allzuoft unpassendende Kombinationen, z.B. Smoking mit Turnschuhen, Badehose mit Cowboystiefeln, Kartoffelsack mit Pumps.
Ich will hier jedoch keine Mode-Tipps geben, sondern lediglich zeigen, wie Sie
sich schöne Schuhe selber herstellen. Ob sie dann letzten Endes zu Ihrem Screendesign passen,
müssen Sie einfach selbst entscheiden.
Im Web gibt es bereits zahlreiche Seiten mit kostenlosen Buttons zum Selbstverwenden. Diese Massenabfertigung ist hier nicht angesagt. Denn vor dem Lohn hat der Herr bekanntlich den Schweiß gesetzt. In diesem Sinne zeige ich lediglich, wie es gemacht wird.
Bei der Beschreibung des Lösungsweges beziehe ich mich auf den Picture Publisher Version 8. Aber auch wenn
Sie mit einem anderen Programm arbeitet, sollten Sie keine Probleme haben, den Gestaltungsweg zu verstehen und mit
Ihrem Programm nachzuvollziehen.
Zunächst beginne ich mit ein paar Grundlagen, wie man Buttons anlegt usw., dann zeige ich Basic-Buttons, die mit kaum mehr als 3 Klicks erstellt werden. Wenn
Sie dies dann alles verstanden habt, dann dürften die fortgeschrittenen Buttons keine Probleme mehr bereiten.
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Im Web findet man Buttons in den verschiedensten Farben und Formen. Einige davon sind in mühevoller Kleinst-Arbeit entstanden, andere wurden im Schnellverfahren generiert oder ganz einfach von anderen Seiten geklaut.
Aber ganz gleich, wie viel Mühe man in die Erstellung der Buttons auch investiert, ein Designer sollte nie ihre eigentliche Funktion aus den Augen verlieren. In erster Linie sind sie dazu da, den Besuchern die "Sprungmöglichkeiten" einer Web-Seite klar und schnell zu offerieren und sie gezielt zu den gewünschten Inhalten zu navigieren.
Was sollte man also bei der Gestaltung eines Buttons beachten? Neben bestimmten ästhetischen Anforderungen, die jedoch immer nur subjektiv beurteilt werden können, erfüllt ein gelungener Button IMO noch folgende Kriterien:
Er hebt sich genügend vom Hintergrund und übrigem Screendesign ab,
wird vom Besucher als "drückbar" identifiziert und
seine Funktion ist sofort und intuitiv zu erkennen.
Der "typische" Button besitzt deshalb eine eingegrenzte Fläche mit einem Rahmen oder Schlagschatten (durch die er sich abhebt), eine durch Licht und Schatten erzeugte Plastiziät (die ihn "drückbar" macht) und eine Beschriftung (durch die seine Funktion klar wird).
Buttonform.
Ein Button braucht keine allzu ausgetüftelte Grundform zu besitzen. Je ungewöhnlicher ein Button geformt ist, desto größer ist sogar die Gefahr, dass die Besucher ihn nicht als Button erkennen.
Häufig wählt man deshalb auch einfache Formen wie Kreis, Dreieck und Rechteck. Es können aber durchaus auch innovative Buttonformen verwendet werden, wenn dafür gesorgt wird, dass sich der Button am Ende deutlich vom Hintergrund abhebt, als solcher erkannt wird und dessen Funktion klar wird.
Klassische Bildbearbeitungsprogamme, wie etwa der Picture Publisher, bieten in der Regel keine besonders komfortablen Möglichkeiten, um Buttonformen herzustellen. Oft kann man dies mit nur mit den Maskenwerkzeugen und Hilfslinien erledigen.
Eine weitaus komfortablere Möglichkeit, schnell zur gewünschten Form zu gelangen besteht darin, sie einfach in einem Vektorgrafikprogramm wie z.B. Corel Draw erzeugen und in das Bildbearbeitungsprogramm zu exportieren.
Rahmen und / oder Schlagschatten.
Rahmen oder Schlagschatten sind vor allem dann richtig wichtig, wenn der Button keine ausreichend kontrastierende Farbe zum Hintergrund besitzt.
Ein Schlagschatten ist nicht zwingend erforderlich, hilft aber den Besuchern dabei, die Navigation noch deutlicher vom Inhalt unterscheiden zu können.
Letztendlich geht es darum, dass die Besucher schnell sehen, von wo aus es wohin weitergeht. Niemand möchte erst nach Buttons suchen müssen.
Licht und Schatten.
Ein Button muss nicht zwingend Licht- und Schattenkanten haben. Dies ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks und der vertretenen "Design-Philosophie".
Da die Buttons aus der realen Welt (z.B. Klingelknöpfe oder Tasten an Geräten) ebenfalls plastisch sind, verstärkt ein plastisch wirkender Web-Button nocheinmal die Gewissheit, dass man dort auch "draufdrücken" kann.
Beschriftung.
Die Beschriftung ist das Wichtigste an einem Button. Ohne sie weiß niemand, was passiert, wenn man draufklickt. Der Button ist also ohne sie unnütz. (Ausnahme: Die Buttonform selbst ist schon Beschriftung genug, z.B. Pfeil nach rechts = weiterblättern, Fragezeichen = Hilfe).
Bei der Verwendung von Symbolen sollte man aufpassen: Was für einen selbst vielleicht glasklar ist, gibt Besuchern unter Umständen Rätsel auf. Und die will im Web weiß Gott niemand lösen, sondern das Ganze sollte gefälligst intuitiv sein.
Inzwischen haben sich aber einige Symbole etabliert, die von nahezu jedem Besucher intuitiv verstanden werden. Dazu gehören u.a. das Haus (= "zur Startseite"), Pfeile (= "weiter" v "zurück", ...), Fragezeichen (="Hilfe"), Häckchen (="OK"), Briefumschlag (="E-Mail schicken"), usw.
Da ein Button nicht viel Platz für Text bietet, stellt sich ein Ähnliches Problem, wenn man die Funktion eines Buttons mit Hilfe eines Begriffes eindeutig beschreiben möchte. So haben sich inzwischen (nicht nur auf Firmen-Sites) Begriffe wie "Kontakt" etabliert, obwohl sie eigentlich kein Web-Gestalter so richtig liebt. Gäbe es einen besseren Begriff, dann hätte er sich schon etabliert. Es gibt ihn aber nicht, oder kennst Du einen?
Auf der anderen Seite ist es aber nicht sinnvoll, neue Begriffe einzuführen oder gar zu erfinden, wenn Besucher deren Bedeutung erst lernen müssen oder intuitiv anders verstehen. (So pochen z.B. viele Marketing-Abteilungen aus persönlicher Eitelkeit oft darauf, dass "Ihre" Begriffe oder Sprachschöpfungen auch auf der Web-Site verwendet werden. Das Resultat: Der Besucher findet sich nicht zurecht.)
Will man also eine besucherfreundliche Web-Site erschaffen, dann bleibt am Ende nichts anderes übrig, als mit der Masse zu schwimmen und bei den Buttons Begriffe zu verwenden, die sich bereits bewährt und etabliert haben.
Eines ist aber auf jeden Fall zu empfehlen: Die Beschriftung eines Buttons sollte mit einer "schnörkellosen" Schriftart erfolgen. Schreibschriften o.Ä. sehen zwar hübsch aus, haben aber auch einen hohen Lesewiderstand. Der Begriff kann bei diesen nicht "auf einen Blick" erfasst werden, sondern muss gelesen werden. Und das strengt an.
Damit hätten wir alle Grundlagen beisammen, die aus meiner Sicht bei der Button-Gestaltung zu beachten sind.
Zusammenfassung über den Button:
-Er hebt sich genügend vom Hintergrund und übrigem Screendesign ab
-Er wird vom Besucher als "drückbar" identifiziert
-Seine Funktion ist sofort und intuitiv zu erkennen.
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Hier zeige ich ihnen nun wie man einen Basic-Button erstellt. Ich verwende das
Programm "Picture Publisher 8" von Microsoft.
Los gehts.
Die nachfolgende Button-Variante sieht man relativ häufig auf Web-Seiten.
Wir erstellen mit der Maskenwerkzeug rechteckige-/ elliptische Maske ein kreisförmige Maske. Damit der Kreis auch wirklich gleichmäßig rund wird, halten wir beim Aufziehen die Strg-Taste gedrückt.
Aus dieser Maske machen wir ein Objekt ("Objekt von Maske erstellen").
Dann wechseln wir in das Lichtstudio und stellen folgende Beleuchtung ein:
Typ der Lichtquelle "Scheinwerfer", Intenstität 49, Blendenöffnung 60, Grundlicht 20, Belichtung 0, Hochglanzeffekt ein, Abstufung 100, Lichtabsoprtion 10, Entfernung 80. Die Lichtquelle platzieren wir links oben.
Da die Tiefen offensichtlich ein wenig flau sind, wollen wir sie ein wenig intensivieren. Wir gehen dazu in das Menü -> Bild -> Vierteltöne... Dort sehen wir ein Histogramm und darunter 3 Regler. Wir schieben den Regler "S" "an den Fuß Berges" heran (ca. zu Eingabewerte 124). Nach Klick auf OK sehen wir, dass die Tiefen (Schatten) nun besser herauskommen.
Wir duplizieren unser Objekt (-> Bearbeiten -> Duplizieren) und verändern die Größe des neu entstandenen Objekts. Dazu gehen wir in das Menü --> Objekt ->Größe und stellen hier die Breite auf 80% und die Höhe ebenfalls auf 80%.
Wir lassen das dieses neue Objekt markiert und wählen: -> Maske -> Maske von Objekt erstellen.
Dann löschen wir das kleinere Objekt, so dass nur noch die Maske übrig bleibt. Aus dieser Maske machen wir eine neues Objekt (-> Objekt ->Objekt von Maske erstellen).
Das kleinere Objekt bleibt aktiviert. Wir wählen -> Umformen -> Invertieren.
Wir duplizieren das invertierte Objekt.
Dann verkleinern wir es (Menü --> Objekt ->Größe), Breite und Höhe je auf 90%. Wir formen aus dem Objekt eine Maske: -> Maske -> Maske von Objekt erstellen. Nun löschen wir das Objekt, das Ergebnis sind zwei Objekt und eine verkleinerte Maske.
Exkurs: Manch einer wird sich fragen: Warum verkleinert der die Maske nicht über den Befehl "Maskengröße"? Weil der PP Masken grundsätzlich "eckig verkleinert". Unser runder Kreis würde sich also dabei unangenehm verformen. Solche Ungenauigkeiten gibt es BTW übrigens beim PP zuhauf.
Wir machen das zuvor invertierte Objekt unsichtbar (Klick auf das Auge im Objekt-Manager). Dann wählen wir: -> Objekt -> Objekt von Maske erstellen.
Mit einem Klick auf das geschlossen Auge im Objekt-Manager machen wir das invertierte Objekt wieder sichtbar.
Unser Button ist eigentlich fertig. Wir "schenken" ihm nur noch einen kleinen Schlagschatten, was ihn noch ein wenig plastischer macht und schließen damit die Arbeiten ab.
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Beantworten Sie folgende Fragen:
1. Welche Anweisungen sind falsch?
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